Kürbistagebuch 2. Woche

Aktualisiert: Juli 1

Der Kürbis wächst


Im März hat das Wetter es zugelassen, dass wir das Feld pflügen konnten. Es war zwar feucht genug, dennoch haben wir insgesamt dreimal den Acker gepflügt. Beim Kürbisanbau wollen wir einen flachen, möglichst steinfreien und unkrautfreien Boden erhalten. Daher braucht es bei der Vorbereitung des Bodens eine sorgfältige Vorgehensweise. Dies zahlt sich bei beim Ernteergebnis aus.


Wir hatten bei der Aussaat ideale Bedingungen, das Wetter und die Feuchtigkeit des Bodens waren perfekt. Wichtig für den erfolgreichen Anbau ist vor allem Wärme, sonst kann der Kürbis nicht keimen.


Auf dem Foto siehst du, dass der Kürbis schon nach einer Woche bereits zwei Blätter entwickelt hat. Alles läuft nach Plan.


Wahrscheinlich muss der Boden nochmals aufgelockert werden. Wir sehen jetzt schon, dass der Kürbis sehr schön dicht ausgesät wurde.


Auf diesem Feld wachsen sogenannte «Halloween» Kürbisse. Wir spritzen nicht, wir bauen biologisch an. Auch Pflanzen benötigen Nährstoffe für das Wachstum. Für die richtige Dosierung braucht man Erfahrung. Gedüngt wird mit einem Stickstoff-Phosphat-Kalium Gemisch. Wir verwenden keine Fungizid Spritzungen. Ende Juli sollten die Kürbisse bereits blühen und wenn der August schön wird, sollten wir pünktlich nach 90 Tagen Wachstum bis Mitte September die Hokkaido Sorten ernten können. Sie dürfen nicht zu spät eingesammelt werden, aber auch nicht zu früh.


Wir haben natürlich nicht nur eine Sorte angepflanzt. Es gibt zig Sorten und Geschmacksrichtungen. Der Muskatkürbis (Muscade de Provence) z.B. hat sogar 120 Tage Reifezeit. Je länger diese Sorte auf dem Feld bleibt, desto länger können sie gelagert werden.